Eine Team oder eine Gruppe von Menschen kann dann sein Potential entfalten, wenn alle ihre Fähigkeiten einbringen wollen und können. Ermöglicht wird dies durch ein entsprechendes Setting, das zu größtmöglicher Partizipation einlädt - wie eine Open Space Konferenz. Begeisterung und Verantwortung sind hier die Zauberworte: Wenn ich an den Themen arbeiten kann, für die ich wirklich brenne, bin ich auch bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Dadurch, dass die richtigen Menschen zusammenkommen, werden endlich Ideen umgesetzt und Dinge angepackt, die zuvor nur im stillen Kämmerchen ausgebrütet wurden. „Man müsste mal…. Warum macht das eigentlich niemand?“.
Im Open Space merke ich plötzlich - es gibt noch mehr Menschen, mit ähnlichen Ideen! Und schnell wird aus „warum macht das niemand“ ein „wie können wir das umsetzen“ und „wann fangen wir an?"
In tausenden von Open Space Konferenzen haben Menschen weltweit Probleme gelöst, Projekte initiiert, die Teamatmosphäre verbessert, Menschen mit unterschiedlichen Interesse konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht und ganze Organisationen gerettet.
Open Space funktioniert immer - wenn er richtig durchgeführt wird. Dazu gehört u.a.
- ein treffender Titel, der genau die richtigen Menschen einlädt
- diese brennen für das Thema und kommen freiwillig
- es besteht Handlungsbedarf
- das Thema ist komplex
- eine vorgefertigte Lösung gibt es nicht
- Partizipation ist vom Veranstalter ernst gemeint
- es macht Spaß
Open Space entstand in den 1980ern, als Harrison Owen feststellte, dass das Beste und Konstruktivste an der Konferenz mit 250 Teilnehmenden, die er ein Jahr lang geplant hatte, die Kaffeepausen waren. In Kombination mit seinen Beobachtungen zur Selbstorganisation in afrikanischen Dörfern entwickelte er die Open Space Technology. Sein Leitfaden erklärt die Methode - die mehr eine Haltung als eine Methode ist - auf unterhaltsame Weise, die Lust macht, direkt loszulegen.
Andrea Zettel
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